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Definition und Varianten
Die Treppe ist eine Konstruktion, die die Überwindung von Höhenunterschieden ermöglichen soll. Unerheblich ist, wo die Höhenunterschiede entstehen. Daher können die Konstruktionen sowohl innerhalb von Gebäuden wie auch außerhalb vorhanden sein. Neben der Bindung an Gebäude ist auch die Errichtung im Gelände möglich, wie es beispielsweise im Garten oder in größeren Anlagen der Fall ist.
Treppen, die an ein Gebäude gebunden sind, verfügen in der Regel über Stufen sowie ein Geländer und einen Handlauf. Die Stufen dienen direkt der Überwindung der Höhenunterschiede. Das Geländer stellt im Wesentlichen eine Sicherung dar, während der Handlauf lediglich eine Möglichkeit zum Festhalten bietet.
Außentreppen, die im Gelände montiert werden, sind auf die speziellen Anforderungen abgestimmt. Bei Varianten, wie der Gartentreppe, können die Geländer und Handläufe fehlen, sodass nur die Stufen vorhanden sind.
Je nach Nutzung können die Treppenvarianten unterschiedlich ausgelegt sein. Außentreppen müssen wetterfest sein. Zugleich müssen sie die Anforderung erfüllen, dass die Stufen möglichst rutschfest sind. Innentreppen müssen die Anforderung erfüllen, leicht gesäubert werden zu können. Zudem müssen sie möglichst kratzfest sein. Bei Innentreppen spielen zugleich weitere Faktoren eine wesentliche Rolle. Ein Kriterium ist, dass sich die Treppe nahtlos in den Wohnraum einfügen muss. Daher ist das Design ein wichtiges Kriterium. Je nach Größe des Wohnraums müssen die Dimensionen angepasst werden, was im Wesentlichen durch die Treppenform gewährleistet wird. Für Wohnräume mit wenig Platz eignet sich beispielsweise die Wendeltreppe. Daneben können Varianten wie freitragende Treppen sinnvolle Alternativen sein.
Verwendete Materialien
Die Konstruktionen können aus vielen verschiedenen Materialien gefertigt werden. Üblich sind noch immer Holztreppen. Daneben sind Varianten im Angebot, die über Natursteinstufen verfügen. Bedingt durch die moderne Werkstofftechnik, sind Glastreppen vorhanden sowie auch verschiedene Kunststofftreppen. Gängige Materialien sind Aluminium sowie Stahl. Die Metalle werden dabei sehr oft für die Grundkonstruktion verwendet, um die notwendigen statischen Anforderungen zu erfüllen. Auf die Grundkonstruktionen werden dann die Stufen aufgebaut sowie der Handlauf und das Geländer. Häufig werden auch mehrere Materialien kombiniert, wodurch unterschiedliche Effekte bezüglich des Designs hervorgerufen werden können.
Neben der Verbindung verschiedener Materialien sind auch Konstruktionen üblich, die direkt in das Haus integriert sind. Diese Varianten werden nicht nachträglich eingebaut, sondern vielmehr zusammen mit dem Haus direkt errichtet. Diese Möglichkeiten bestehen meistens aus Beton, der dann mit weiteren Materialien verkleidet wird oder auch – wie bei Kellertreppen – in ihrer ursprünglichen Form beibehalten werden.
Vorschriften, die zu beachten sind
Treppen unterliegen in Deutschland verschiedenen Bauvorschriften wie der DIN 18065. In dieser Norm sind die grundlegenden Vorschriften für Treppen enthalten. Daneben ist die Bauordnung gültig. Sind hierin die Standardvorschriften enthalten, gibt es für viele weitere Varianten spezielle Vorschriften. Solche Vorschriften sind beispielsweise für Rettungstreppen vorhanden, die in vielen Gebäuden wie den Hochhäusern vorgeschrieben sind. Geregelt wird hierin der Aufbau.
Zugleich sind bei Feuertreppen auch Vorschriften vorhanden, wie lange die Treppe einem Feuer standhalten muss und welche Temperaturen ausgehalten werden müssen. Ähnliche bauliche Verordnungen und Vorschriften sind für zahlreiche weitere Treppenbauformen vorhanden, sodass bei der Errichtung einer Treppe zunächst die Bauvorschriften kontrolliert werden müssen. Die Planung und die Durchführung der Errichtung sollten möglichst immer durch einen Fachmann erfolgen, der die entsprechenden Richtlinien kennt.
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